Tribolonotus gracilis - Rotaugenbuschkrokodil - Europäische NZ 2024
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Beschreibung
- Wissenschaftlicher Name: Tribolonotus gracilis
- Familie: Scincidae (Skinke)
- Herkunft: Regenwälder von Papua-Neuguinea und den umliegenden Inseln
- Größe: 18–23 cm Gesamtlänge (davon etwa die Hälfte Schwanz)
- Gewicht: ca. 35–45 g
- Aussehen:
- Rücken mit 8–10 Reihen deutlich erhöhter, „stacheliger“ Schuppen (daher der Krokodil-Look)
- Dunkelbraune bis schwarzbraune Grundfarbe, Bauch oft heller
- Orangefarbene oder gelbliche „Augenringe“ bei adulten Tieren
- Besonderheiten:
- Gehört zu den wenigen Echsen, die Laute von sich geben können (quieken bei Stress)
- Lässt sich bei Gefahr oft „totstellen“
- Dämmerungs- und nachtaktiv
Haltung im Terrarium
1. Terrariumgröße
- Einzel- oder Paarhaltung: mind. 60 × 45 × 45 cm (L×B×H)
- Gruppe: ab 90 × 45 × 45 cm
- Viel Bodenfläche wichtiger als Höhe, da Bodenbewohner
2. Klima & Technik
- Tagtemperatur: 24–27 °C
- Luftfeuchtigkeit: 80–90 %
- Nachtabsenkung: 21–23 °C
- Beleuchtung:
- UV-B-Licht (z. B. Kompaktlampe oder T5-Röhre mit niedrigem UV-B-Anteil) empfehlenswert
- 12-Stunden-Tag-Nacht-Rhythmus
- Wasser: Große Wasserschale oder kleines Wasserbecken, da sie gern baden
3. Einrichtung
- Bodengrund: feucht zu haltendes Substrat wie Kokoshumus, Walderde, Laubmischung (10–15 cm tief, grabfähig)
- Verstecke: Korkröhren, Rindenstücke, Moospolster
- Bepflanzung: lebende Pflanzen wie Farn, Bromelien oder robustes Grün (hilft Luftfeuchtigkeit zu halten)
- Klettermöglichkeiten: Wurzeln und Äste (werden gelegentlich genutzt)
4. Futter
- Insektenfresser: Grillen, Heimchen, Schaben, Larven (z. B. Mehlwürmer nur selten)
- Supplementierung: Insekten regelmäßig mit Calcium und Vitaminpulver bestäuben
- Jungtiere füttern alle 1–2 Tage, Erwachsene 2–3× pro Woche
5. Verhalten & Vergesellschaftung
- Eher scheu, lassen sich nur selten freiwillig anfassen
- Männchen sind territorial → Gruppenhaltung nur mit 1 Männchen und mehreren Weibchen
- Tagsüber meist versteckt, abends/nachts aktiv
6. Fortpflanzung
- Weibchen legt meist 1 Ei pro Gelege (selten 2)
- Ei wird in feuchtem Substrat vergraben, Inkubationszeit bei 26 °C ca. 60–80 Tage
- Jungtiere sind sofort selbstständig
Tribolonotus gracilis ist ein exotisches, eher scheues Terrarientier, das vor allem für Liebhaber natürlicher, feucht-warmer Regenwaldterrarien geeignet ist. Es braucht hohe Luftfeuchtigkeit, viele Verstecke, ein Wasserbecken und ruhige Umgebung.
Text mit KI generiert und manuell überarbeitet.
