Boa constrictor imperator - Abgottschlange NZ 2025

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Beschreibung

Der Boa constrictor imperator ist eine Unterart der Abgottschlange und zählt zu den beliebtesten Boas in der Terraristik – vor allem wegen ihrer vergleichsweise moderaten Größe, ihres robusten Wesens und ihrer variablen Farbformen.

Beschreibung

  • Wissenschaftlicher Name: Boa constrictor imperator
  • Familie: Boidae (Boas)
  • Verbreitung: Mittelamerika (Mexiko, Honduras, Nicaragua, Kolumbien, teils bis nach Nordwest-Südamerika)
  • Körperlänge:
    • Männchen: ca. 1,8–2,5 m
    • Weibchen: ca. 2,5–3 m (selten darüber)
  • Lebenserwartung: 20–30 Jahre bei guter Pflege
  • Färbung: Variabel; Grundfarbe meist braun, grau oder beige, mit dunklen Sattelflecken. Es gibt viele Zuchtmorphen (Albino, Hypo, Motley etc.).
  • Charakter: Ruhig, meist gut händelbar, aber kräftig. Jungtiere oft etwas schreckhaft, werden aber bei regelmäßiger Gewöhnung ruhiger.


Haltung im Terrarium

Terrarium-Größe (Mindestmaße)

Nach deutschem Gutachten (Stand 2022) für ein adultes Tier:

  • Länge: mindestens 1 × Körperlänge (besser 1,5 × Körperlänge)
  • Tiefe: ca. 0,5 × Körperlänge
  • Höhe: ca. 0,75 × Körperlänge → Für ein 2,5 m Weibchen z. B.: etwa 200–250 × 100 × 150 cm
    Jungtiere können in kleineren Aufzuchtterrarien untergebracht werden, müssen aber genügend Kletter- und Rückzugsmöglichkeiten haben.


Klimabedingungen

  • Tagestemperatur: 26–30 °C
  • Sonnenplatz/Spot: 32–35 °C
  • Nachttemperatur: 22–25 °C
  • Luftfeuchtigkeit: 60–70 % (zeitweise bis 80 % während der Häutung)
  • Beleuchtung: 10–12 Stunden Licht pro Tag, UVA/UVB-Anteil fördert Wohlbefinden und Farbausprägung (nicht zwingend, aber empfohlen)


Einrichtung

  • Große, stabile Äste und Klettermöglichkeiten (semi-arborial, besonders Jungtiere klettern gern)
  • Mehrere Verstecke (Boden und erhöht)
  • Wasserbecken, in dem das Tier komplett Platz hat (auch zum Baden)
  • Substrat: Kokoshumus, Pinienrinde, Laubmischung – leicht feucht halten, aber keine Staunässe


Fütterung

  • Jungtiere: alle 7–10 Tage angepasste Futtertiere (Mäuse, Ratten je nach Größe)
  • Adulte Tiere: alle 3–4 Wochen
  • Immer an die Körperdicke anpassen – keine Überfütterung (Fettleibigkeit ist häufiges Problem in Gefangenschaft)


Besonderheiten & Tipps

  • Regelmäßig, aber behutsam an den Menschen gewöhnen, um stressarmes Handling zu ermöglichen.
  • Gute Sicherung des Terrariums (kräftig und ausbruchssicher!).
  • Häutung unterstützen durch richtige Luftfeuchtigkeit.
  • Bei Handling immer den Kopfbereich respektieren, besonders bei Fütterungszeit.


Tiere stehen unter Artenschutz und sind Nachweispflichtig, benötigen also beim Kauf einen Herkunftsnachweis, jedoch sind sie nicht meldepflichtig bei der Behörde. In einigen Bundesländern ist die Haltung untersagt, bzw. mit strengen Auflagen versehen.


Text teilweise KI generiert und manuell überarbeitet.